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Mit 3:1 verlieren die Lakers das fünfte Spiel des Playout-Finals gegen den HC Davos. Dies ist grundsätzlich nicht unverdient. Allerdings war die Niederlage nicht unbedingt nötig, hätten die Rapperswil-Jona Lakers doch einige Möglichkeiten gehabt, um das Spiel auf ihre Seite kippen zu lassen. Dass dies nicht geschah, lag vor allem an der fehlenden Konsequenz im Abschluss.

 

Mit dem Messer am Hals schienen die SCRJ Lakers etwas gehemmt zu sein. Ohne die Rapperswiler einzuschnüren, kam der HC Davos zu Beginn zu einigen vielversprechenden Möglichkeiten. So bekundeten die Rosenstädter bereits nach zwei Minuten Glück, als ein Davoser Schuss am Pfosten landete. Das Tor der Lakers hütete übrigens kurzfristig Noël Bader. Melvin Nyffeler, anderthalb Stunden vor Spielbeginn auf dem Matchblatt noch als erster Goalie aufgeführt, hatte vor dem Spiel ein schlechtes Wohlbefinden und verfolgte das Spiel anschliessend sichtlich angespannt neben der Spielerbank. Von dort aus sah er, dass die Bündner schon in der dritten Spielminute den Führungstreffer erzielen konnten. Yannick Frehner erzielte ihn, nachdem er von Andres Ambühl freigespielt wurde. Noël Bader konnte dabei freilich nichts dafür. Sein Können konnte er aber unter Beweis stellen, als sich der SCRJ nach einer Strafe in Unterzahl wehren musste. Wie er Abschlüsse von Ambühl, Pestoni und Aeschlimann parieren konnte, gab der Mannschaft Mut. Nach diesem Davoser Powerplay plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Wenn eine Mannschaft allerdings gefährlich vor das Tor kam, dann war es jedoch das Heimteam. Die Lakers ihrerseits kamen nur zu wenigen, zaghaften Abschlüssen. Dies änderte sich drei Minuten vor Drittelsende, als eine Strafe gegen die Bündner ausgesprochen wurde, denn das Rapperswiler Powerplay wusste durchaus zu gefallen. Dass der Ausgleich dabei nicht fiel, war vor allem der fehlenden Präsenz im Slot zuzuschreiben. So endete der erste Abschnitt mit einer 1:0-Führung für die Davoser, welche durchaus ihre Berechtigung hatte.

Was im ersten Drittel ebenfalls fehlte, war der Rapperswiler Anhang. Dieser war mit seinem Car im starken Bündner Schneetreiben steckengeblieben. In der ersten Pause trafen dann die Fans mit lautem Getöse ein und verliehen der zuvor trostlosen Atmosphäre gute Stimmung. Dies beflügelte das Team allerdings nicht, denn die Bündner kamen zu Beginn des Mittelabschnitts zu einigen guten Chancen. Sie belohnten sich dann auch mit ihrem zweiten Tor: Erneut erzielte es Yannick Frehner, als er nach einem Rapperswiler Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung alleine auf Noël Bader losziehen konnte und diesen mit einem platzierten Schuss bezwang. Die Lakers bekundeten grosse Mühe beim Versuch ins Spiel zu kommen bei einer Affiche, welche anschliessend etwas vor sich hin plätscherte. Dies änderte sich nach einer unübersichtlichen Strafenflut ab Spielmitte. Dabei hielten die Lakers in allen Unterzahlspielen das Spielgeschehen sehr gut vom eigenen Tor fern und spielten ihrerseits gute Überzahlspiele. Das Anschlusstor fiel dabei nicht, weil in den Abschlüssen stets die angesprochene Konsequenz fehlte. Die grösste Möglichkeit hatten sie dabei während einer doppelten Überzahl, als sie in Gilles Senn im Davoser Tor ihren Meister fanden.

Das dringend nötige Anschlusstor fiel dann gleich zu Beginn des dritten Drittels! Schlagenhauf erzielte es, nachdem Gilles Senn einen harten Schuss ab der blauen Linie abprallen liess. In der Folge bot sich den Lakers die grosse Chance zum Ausgleich als sie über eine Minute in doppelter Überzahl spielen konnten. Aber auch da scheiterte es an der letzten Entschlossenheit, welche die Rosenstädter in der gesamten Partie vermissen liessen. Nachdem die Davoser wieder komplett waren, entwickelte sich ein ausgeglichenes und unspektakuläres Spiel, bei welchem die Lakers nicht mehr gross gefährlich wurden. Als dann Davos fünf Minuten vor dem Ende noch eine doppelte Überzahlsituation spielen konnte, schien das Spiel gelaufen. Die Lakers wehrten sich allerdings nochmals toll, überstanden die zwei Strafen und ersetzten Noël Bader durch einen sechsten Feldspieler. Bei leerem Tor kam es allerdings, wie es kommen musste: Enzo Corvi entschied das Spiel und die Serie mit dem 3:1 für die Davoser.

Somit sehen sich die SCRJ Lakers mit der Liga-Qualifikation gegen den Meister der Swiss League, den SC Langenthal, konfrontiert. Hierbei gilt es jede erdenkliche Kraft zu mobilisieren. Füllt das Stadion in Rot für unsere Mannschaft und tragt sie zum Ligaerhalt! Das erste Spiel findet am Samstag, 13. April zuhause in der SGKB-Arena statt!

 


HC Davos vs SCRJ Lakers 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)

Vaillant Arena, Davos / 3'480 Zuschauer

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