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Die SCRJ Lakers schlagen den HC Fribourg-Gottéron in einem wenig intensiven Spiel verdient mit 3:2. Dabei merkt man beiden Teams an, dass es in der Platzierungsrunde nicht mehr um viel geht. Sowohl der SCRJ als auch der HCFG lassen körperliche Intensität und Konzentration vermissen und gewähren ihrem Gegner relativ viel Raum, wobei die Rapperswiler engagierter ans Werk gehen als ihre Gegner. Im daraus resultierenden Schlagabtausch behält Rapperswil-Jona - auch dank dem einmal mehr stark aufspielenden Melvin Nyffeler - verdient die Oberhand.

Die SCRJ Lakers gerieten im ersten Drittel bereits früh unter Druck. Timo Helbling leistete sich nach nur einer Minute die erste Strafe des Spiels und gab den Fribourgern so die Möglichkeit, im Powerplay agieren zu können. Gefährlich wurde es aber auch mit einem Mann weniger kaum - und Casey Wellman hatte dank einem Konter sogar die Chance auf einen Shorthander. Anschliessend waren auf beiden Seiten gute Chancen Mangelware. Rapperswil-Jona wirkte aber engagierter, und erzielte so in der 8. Minute verdient den ersten Treffer des Spiels. Timo Helbling, mittlerweile von der Strafbank zurück, netzte nach einem herrlichen Backhand-Querpass von Casey Wellman in der Manier eines Stürmers eiskalt zum 1:0 ein. Anschliessend war es das Heimteam, das regelmässiger zu Chancen kam. Die Abschlüsse kamen allerdings meist von ausserhalb des Slots und wirkten nicht wirklich zwingend. Die Offensive der Lakers setzte immer wieder Nadelstiche - beispielsweise durch Kevin Clark, der nach etwas über 13 Minuten alleine auf das gegnerische Tor losziehen konnte, aber scheiterte. Mit einem Bullygoal kam der HCFG dann aber trotzdem zum Ausgleich. Nach einem gewonnenen Bully zog Lukas Lhotak direkt ab und erwischte Melvin Nyffeler zwischen den Schonern. Anschliessend entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem Fribourg-Gottéron gleich mehrere Grosschancen, beispielsweise durch Andrew Miller nach einem Doppelpass mit Julien Sprunger, ungenutzt liess.

Ähnlich wie im ersten Drittel agierten auch im zweiten Abschnitt beide Teams nicht mit der letzten Entschlossenheit. Trotzdem kam es aber immer wieder zu Abschlüssen, zum Beispiel durch Casey Wellman und Cédric Hächler auf der Seite der Rapperswiler und durch Julien Sprunger auf der Gegenseite. Nach gut 25 Minuten durften dann dank einer Strafe von Matthias Rossi auch die Rapperswiler ein erstes Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren. Mit vielen ungenauen Zuspielen machten sie dem Heimteam das Spiel in Unterzahl allerdings ziemlich leicht und blieben so ohne Torerfolg. Und nur wenig später mussten die Gäste gleich vier Minuten am Stück im Boxplay ran, nachdem Nico Gurtner Jim Slater mit dem Stock unglücklich im Gesicht getroffen hatte. Trotzdem ging aber der SCRJ wieder in Führung. Fabian Maier erzielte kurz vor Spielmitte nach einem Konter in Unterzahl via Schlittschuh des Gegners das 2:1. Lhotak traf in der gleichen Überzahl zwar noch den Pfosten, trotzdem wirkte auch das Powerplay des Heimteams meist unkoordiniert und ungefährlich. Die SCRJ Lakers hingegen liessen sich durch ihr zweites Tor beflügeln, wirkten engagierter und konnten sich vermehrt im Drittel des Gegners festsetzen. Zwingende Torchancen resultierten daraus aber keine. Nur wenige Sekunden vor Drittelsende kam Fribourg dann noch einmal zu einer guten Chance. Lhotak zog nach einem Fehlpass von Timo Helbling davon, konnte aber im letzten Moment von zurückeilenden Jan Mosimann entscheidend gestört werden.

Das dritte Drittel konnte Rapperswil-Jona gleich mit einem Mann mehr in Angriff nehmen. Fribourg-Gottéron erhielt eine Bankstrafe, weil die Mannschaft zu spät aus der Kabine gekommen war. Andri Spiller bestrafte die Gastgeber für diese Unkonzentriertheit auch gleich und erzielte in der 42. Minute nach einem Querpass von Leandro Profico im Powerplay das 3:1. Weil sich beide Teams in der Offensive viel Raum liessen, kam es auch anschliessend immer wieder zu guten Abschlüssen auf beiden Seiten. Vor allem der Rapperswiler Torhüter Melvin Nyffeler wirkte allerdings in den entscheidenden Momenten stets sicher. Nach 51 Minuten erhielt Gottéron dann aber eine Möglichkeit im Powerplay, nachdem die Rosenstädter dank einem Wechselfehler plötzlich mit 6 Feldspielern auf dem Eis standen. Und weil Nico Gurtner wegen einem Stockschlag etwas später auch auf die Strafbank musste, konnte das Heimteam sogar mit 5 gegen 3 Feldspielern agieren. Kurz nach Ablauf der ersten Strafe erzielte Lukas Lhotak in der 54. Minute dann tatsächlich den Anschlusstreffer für den HCFG. Dies, obwohl sie ihr Powerplay zuvor einmal mehr nicht wirklich überzeugend spielten. Nach dem zweiten Tor der Fribourger nahm das Heimteam dann nochmals Schwung auf. Fribourg-Gottéron schnürte die Rapperswiler ein und kam immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Rapperswil-Jona wehrte sich allerdings erfolgreich - und konnte dank einer Behinderung von Laurent Meunier die letzten zwei Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis in Angriff nehmen. Obwohl es vor Melvin Nyffeler dann doch noch zweimal brenzlig wurde, blieb es beim 3:2 für die Gäste - auch, weil Casey Wellman kurz vor Schluss das leere Tor nicht traf.

Im nächsten Spiel treffen die SCRJ Lakers gleich wieder auf den HC Fribourg-Gottéron. Das Spiel findet kommenden Dienstag um 20.00 Uhr in der St.Galler Kantonalbank Arena statt.

 


HC Fribourg-Gottéron vs SCRJ Lakers 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)

BCF Arena, Fribourg

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