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Im Rahmen der 47. Runde der Qualifikation ziehen die Lakers gegen den HC Davos den Kürzeren. Nach einer ordentlichen ersten Spielhälfte verlieren sie dabei den Faden und können mit dem Tempo des HCD nicht mehr mithalten, was sie primär ihren eigenen Fehlern zuschreiben müssen. Als im Schlussdrittel das Spiel endgültig zugunsten der Davoser kippt, findet der SCRJ kein Rezept mehr, um in dieser Partie zu punkten.

 

Bei den SCRJ Lakers war zu Beginn trotz der zu befürchtenden Trostlosigkeit der Affiche kein bisschen Motivationsmangel zu spüren. Sie legten einen sehr animierten Start hin und nahmen das Spiel sogleich in die Hand. Jedoch sprangen dabei kaum zwingende Chancen heraus, sodass man lediglich von einem spielerischen Übergewicht sprechen konnte. Auch als Davos sich nach sechs Minuten die erste Strafe leistete, kamen die Lakers zunächst nicht zu vielversprechenden Abschlüssen. Als sich das Powerplay schon zu Ende neigte, schlugen die Lakers mit der ersten grossen Möglichkeit zu: Schweri verwertete ein eigentlich missglücktes Zuspiel von Mason aus spitzem Winkel zur insgesamt verdienten Führung. In der Folge neutralisierte sich das Geschehen, wobei die Defensive der Rapperswiler das Geschehen gut vom eigenen Tor fernhalten konnte. Zwei Minuten vor dem Ende des Drittels kassierte Florian Schmuckli zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt eine Strafe. Was bei Davos im Powerplay ähnlich lau begann wie zuvor bei den Lakers, entwickelte sich dann doch zu einer ernsthaften Gefahr, weil sich der SCRJ unnötige Fehler in der Defensive leistete. Diese rissen auch nach Ablauf der Strafe nicht ab, worauf sich die Lakers eine weitere Strafe leisteten. Dass man die knappe, aber grundsätzlich verdiente Führung dann bis in die erste Pause retten konnte, war sicherlich auch etwas dem nötigen Wettkampfglück wie auch Melvin Nyffeler zu verdanken.

Das Davoser Powerplay auf frischem Eis zu Beginn des zweiten Drittels war zwar ansprechend, jedoch konnten die Lakers den Schaden auf das Minimum, nämlich den zusätzlichen Kräfteverschleiss, beschränken. In der Folge neutralisierte sich das Geschehen, wobei die Lakers etwas mehr Spielanteile hatten, aber kaum nachhaltig gefährlich wurden, weil oftmals die einfachen Pässe nicht ankamen – sei dies wegen der ungenauen Passabgabe oder der teilweise fahrigen Passannahme. Das an sich ereignisarme Geschehen entwickelte sich in der zweiten Hälfte des Drittels zu einem teilweise spektakulären Spiel, wobei den Lakers das Spiel aus den Händen glitt. Zuerst kam Mosimann nach einem Fehler im Davoser Aufbauspiel zur grössten Chance der Rapperswiler bis dahin, zog dabei gegen Anders Lindbäck aber den Kürzeren. Kurze Zeit später kamen die Davoser zu ihrer dritten Überzahlmöglichkeit, welche das Spielgeschehen auf ihre Seite kippen liess. Nach dem ansprechenden Powerplay, wo sich Melvin Nyffeler mehrfach spektakulär auszeichnete und die Pucks im Akkord in seinem Fanghandschuh verschwinden liess nahmen die Bündner das Spiel in die Hand. Die Rapperswiler konnten mit dem Tempo nicht mitgehen und beanspruchten insbesondere in der 34. Minute grosses Glück, als ein guter Schuss von Luca Hischier an der Latte abprallte. Im folgenden Powerplay fiel dann aber der verdiente Ausgleich: Félicien Du Bois erzielte ihn mit einer sehenswerten Direktabnahme von der blauen Linie. Dieses Resultat hatte bis zur zweiten Pause Bestand.

Das Schlussdrittel gehörte dann endgültig den Bündnern: Gleich zu Beginn kamen sie nach erneuten Fehlern in der Rapperswiler Defensive zu grossen Chancen, welche Nyffeler vorerst noch vereiteln konnte. Beim dritten hochkarätigen Schuss innert einer Minute passierte aber auch ihm der erste Fehler, als er einen durchaus haltbaren Schuss aus halber Distanz zum 1:2 passieren liess. Die Lakers kamen kaum mehr vor das Davoser Tor, was sie weiterhin ihren kleinen Fehlern zuschreiben konnten, welche sich konstant in ihrem Spiel einnisteten. Die Davoser wussten dies zu nutzen, hielten das Tempo hoch und kamen durch ihren 18-jährigen Junior Gian-Marco Wetter zu ihrem dritten Tor, welches der kleine Stürmer im Slot aus der Drehung erzielen konnte. Den Lakers schien in der Folge die Kraft auszugehen, sie konnten jedenfalls keine zwingende Schlussoffensive forcieren und kamen bloss noch vereinzelt zu Abschlüssen. Als kurz vor Schluss Melvin Nyffeler noch einem sechsten Feldspieler Platz machte, konnten sich die Rapperswiler noch einmal festsetzen und brachten die Davoser Defensive in einer Szene nochmals in arge Nöte, ohne aber zu reüssieren. So blieb es für die Lakers bei einer verdienten 1:3-Niederlage. Um diese zu verdauen, bleiben ihnen drei Tage. Dann trifft der SCRJ in der St. Galler Kantonalbank Arena auf die SCL Tigers und hoffen, dass sie den Emmentalern, welche mitten im Kampf um die Playoff-Plätze stecken, ein Bein stellen können.

 


SCRJ Lakers vs HC Davos 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

St.Galler Kantonalbank Arena / 4'438 Zuschauer

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Foto: Tom Oswald, hockeypics.ch

 
 
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