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In einem Spiel, welches selten in der neutralen Zone stattfand und grosse Chancen trotzdem Mangelware waren besiegen die Lakers den HC Fribourg Gottéron mit 3:0. Den Sieg verdanken sie einer guten Teamleistung, bei welcher sie den Gegner nie aus den Augen verloren und der Tatsache, dass der Puck mal auf der richtigen Seite ins Tor fiel. Melvin Nyffeler feierte dabei mit einer soliden Leistung seinen ersten Shutout.

 

Den Beginn des Spiels konnten die Rapperswiler ausgeglichen gestalten. Die Freiburger hatten zwar etwas mehr Spielanteile, aber die Schussversuche der Lakers waren bei Weitem zwingender. Sie kamen mehrmals vielversprechend vor das Tor von Reto Berra, doch fehlte dabei die letzte Konsequenz. Um das Publikum hinter sich zu bringen, reichte es aber allemal. Ab Drittelsmitte übernahmen dann die Saanestädter das Kommando. Sie erhöhten die Kadenz und forderten die Defensive um Goalie Melvin Nyffeler mehrmals, ohne sich dabei aber die ganz grosse Torchance herauszuspielen, was übrigens der Charakter des gesamten Spiels war. Den Lakers gelang es dann, sich aus dieser Lage zu lösen, indem sie das Spiel wieder offensiver gestalten konnten. Sie kamen dabei drei Minuten vor Drittelsende zu einer doppelten Überzahlsituation, welche allerdings einige Zweifel offenliess. Hatte das Powerplay bei einfacher Überzahl noch gut ausgesehen, fand der SCRJ mit zwei Spielern mehr kein geeignetes Rezept, um sich den Führungstreffer herauszuspielen. Die Freiburger standen zwar dabei sehr gut, doch den Lakers fehlte auch die gewinnbringende Idee. So endete ein durchaus animiertes erstes Drittel torlos.

Nach 24 Minuten kassierten die Rapperswiler ihre erste Strafe. Cédric Hüsler nahm sie für einen unmotivierten Bandencheck an der Mittellinie. Im anschliessenden Powerplay sahen die Lakers dann anderthalb Minuten lang keine einzige Scheibe. Gottéron liess sie sehr gut zirkulieren und kam mit schnellem Passspiel mehrmals zu guten Möglichkeiten, fand die ultimative Möglichkeit aber wiederum nicht. Kurz nach diesem Boxplay übernahmen die Rapperswiler dann für längere Zeit das Spieldiktat. Sie stellten die Freiburger Defensive vor viele Probleme und deckte ihre Schwächen schonungslos auf. Dies zahlte sich kurz nach Spielhälfte aus, als Kevin Clark wieder einen sehr guten Moment hatte: Er brachte die Scheibe energievoll halbhoch in den Slot, wo sie dann im Gewusel vor dem Tor von Roman Schlagenhauf in bester Baseball-Manier in das Tor spediert wurde. Die Überlegenheit der Rapperswiler wurde dann nach 35 Minuten etwas gebremst, als sie eine weitere Strafe kassierten. Im anschliessenden Powerplay gelang den Freiburgern – wie bereits die ganze Saison – sehr wenig. So entsprach die knappe Führung nach zwei Dritteln mehrheitlich den Spielanteilen. Fehlte doch beiden Teams trotz der vielen offensiven Aktionen die letzte Konsequenz.

Im letzten Drittel schien dann bis zur 55. Minute beiden Teams die Luft auszugehen. Während weitgehend ereignislosen Minuten trat nur Gottéron offensiv in Erscheinung, und auch dies sehr zaghaft. Fribourg konnte während dem gesamten Spiel seine grundlegenden spielerischen Probleme nicht kaschieren. Fünf Minuten vor dem Ende handelte sich Danny Kristo noch eine total unnötige Strafe für eine Schwalbe ein, was den Saanestädtern eine tolle Möglichkeit gab, das Spiel doch noch auszugleichen. Allerdings verloren sie gleich zu Beginn den Puck, welcher anschliessend über einen tollen Pass aus der Rapperswiler Defensive bei Jan Mosimann landete, welcher alleine auf Reto Berra losziehen konnte. Er bezwang diesen mit einer tollen Finte und erzielte das 2:0, welches – mit grösster Vorsicht ausgedrückt – vorentscheidenden Charakter hatte. Gottéron-Trainer Mark French nahm im Anschluss sein Timeout und spielte seinen letzten Trumpf, indem er seinen Torhüter vom Feld nahm. Mit sechs gegen vier Feldspielern und dem Rücken zur Wand machten die Freiburger noch einmal gehörig Druck. Aber es sollte ihnen kein Tor mehr gelingen. Im Gegenteil: Casey Wellman setzte sich in einem Zweikampf an der eigenen blauen Linie mit viel Energie durch und konnte alleine auf das verwaiste Tor losziehen, in welches er die Scheibe schlussendlich zum 3:0 versenkte. Dass die Lakers im Anschluss den ersten Shutout dieser Saison noch perfekt machen konnten, war das Tüpflein auf dem i. Der Rapperswiler Sieg war angesichts der zwingenderen Möglichkeiten durchaus verdient, fiel aber mit 3:0 etwas gar hoch aus. Das soll die animierte Leistung aber keineswegs schmälern. Mit den sechs Punkten aus den letzten drei Spielen starten die Lakers in tolle Tage: Zuerst geht es am Samstag nach Biel, wo sie die rote Wand erwartet, welche mit dem Extrazug anreist und anschliessend folgt die Zuger Woche mit zwei Spielen gegen den EVZ, wovon eines der heiss ersehnte Cupfinal ist.

 


SCRJ Lakers vs HC Fribourg-Gottéron 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

St.Galler Kantonalbank Arena / 3'676 Zuschauer

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Foto: Tom Oswald, hockeypics.ch

 
 
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