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Mit einem sehr überzeugenden ersten Drittel und einer 3:0-Führung zur ersten Pause legen die SCRJ Lakers den Grundstein zum Erfolg. Trotzdem drohte das Spiel nach einem Doppelschlag der Gäste im zweiten Drittel noch einmal zu kippen. Dank einem überragenden Melvin Nyffeler und beherzter Defensivarbeit im Schlussdrittel gewinnen die Rapperswiler aber schlussendlich mit 4:2. Zum Bestplayer beim ersten Sieg 2019 wird Neuzugang Kevin Clark (2 Tore, 1 Assist) gewählt.

 

Sekunden nach Spielbeginn waren es zunächst die mitgereisten Tessiner Fans, welche in Erscheinung traten. Aufgrund eines Konfettiregens aufs Eis aus dem Gäste Stehplatz sahen sich die Schiedsrichter gezwungen, das Spiel bereits nach wenigen Sekunden wieder zu unterbrechen. Nach einer gewohnt fachmännischen Eisreinigung konnten die beiden Teams das Spielgeschehen wieder aufnehmen. Nun waren die auffäligsten Akteure in der Halle die Spieler des SCRJ. Bereits nach knapp einer Spielminute konnte Ambris Kostner den Rapperswiler Topscorer Danny Kristo nur mit unfairen Mitteln abbremsen und stattete im Anschluss der Strafbank einen Besuch ab. Das Powerplay des SCRJ brauchte gerade mal 17 Sekunden bis zum Torerfolg. Kevin Clark wurde vom neben dem Tor stehenden Casutt herrlich bedient und vollstreckte eiskalt zum 1:0. Doch es sollte gar noch besser kommen, als Wellman nur 20 Sekunden später per One-Timer sehenswert zum 2:0 einnetzte. Das war dann auch zu viel für HCAP Coach Luca Cereda, welcher postwendend sein Time-Out einzog. Im Anschluss fand Ambri-Piotta zwar besser ins Spiel, doch auch die Lakers versteckten sich nicht und so entwickelte sich ein spannendes Auf und Ab mit Torchancen auf beiden Seiten. Vor allem fiel auf, dass die Hausherren ein sehr starkes Körperspiel an den Tag legten und eine Vielzahl der Zweikämpfe gewinnen konnten. Grössere Aufreger blieben aber bis zur 14. Spielminute Mangelware. Da wurde nämlich Martin Ness nach einem unkorrekten Bully für zwei Minuten auf die Strafbank verwiesen. Das Leventiner Powerplay installierte sich zwar gut kam aber nicht zum Torerfolg. 8 Sekunden bevor die Strafe überstanden gewesen wäre, nahm dann auch Schlagenhauf neben Ness Platz. Dieses Überzahlspiel funktionierte bei Weitem weniger flüssig und liess nach zwei erfolglosen Minuten auch noch den Strafbank-Rückkehrer Schlagenhauf davonziehen. Da dieser auf seinem Breakaway nur mit unerlaubten Mitteln vom Torerfolg abgehalten werden konnte, entschied der Schiedsrichter auf Penalty. Dieser Penalty wurde dann vom Topscorer Danny Kristo zum 3:0 Pausenstand verwertet.

Auch im Mittelabschnitt waren es die SCRJ Lakers, die den besseren Start erwischten. Stellvertretend dafür war, dass Ambri-Piotta trotz 2 Minuten Überzahl ganze viereinhalb Minuten benötigte um ein erstes Mal auf das Gehäuse von Melvin Nyffeler zu schiessen. Leider konnten die Einheimischen diesen guten Start nicht in weitere Tore ummünzen. Je länger das Spiel dauerte, desto ruppiger wurde es auf dem Eis. Dies zeigte sich an den immer wiederkehrenden Keilereien zwischen den beiden Teams. Die daraus resultierenden Strafen blieben jedoch allesamt ungenutzt. Zur Mitte des zweiten Abschnitts gelang es den Rapperswilern zwar eine kleine Druckphase aufzubauen, doch wurde im Anschluss daran der an der blauen Linie freistehende Dominic Zwerger vergessen. Dieser wurde prompt mit einem sehenswerten Pass bedient und zog alleine auf Nyffeler los. Diesen Alleingang krönte er mit dem 3:1-Anschlusstreffer für Ambri-Piotta. Dieser Treffer verlieh den Gästen neuen Schwung. Immer wieder konnten sie im Anschluss gefährliche Chancen kreieren. Die Lakers kamen immer mehr unter Druck und versuchten mit Händen und Füssen einen weiteren Treffer der Gäste zu verhindern. Leider blieben diese Bemühungen erfolglos und nur knapp 3 Minuten nach dem 3:1 fiel das 3:2. Das oft zitierte Momentum lag nun ganz klar auf der Seite des HCAP. Als nach 35:08 Minuten eine weitere Strafe gegen die Gäste angezeigt war, ergab sich jedoch eine kleine Verschnaufpause für die Seebuben. Diese Verschnaufpause entwickelte sich aufgrund einer zweiten Strafe gegen Ambri sogar zur Riesengelegenheit das Spiel wieder auf die eigene Seite zu zwingen. Umso grösser war die Enttäuschung, als sowohl die doppelte Überzahl wie auch die anschliessende einfache Überzahl ohne Tor für Rappi verstrichen. Immerhin dienten die Strafen dazu, dass die aufstrebenden Leventiner ihren Schwung einbüssen mussten und das Spiel mit dem Stand von 3:2 in die zweite Pause ging.

Das Schlussdrittel entwickelte sich schleppend und das angesprochene Momentum, welches sich Ambri mit den zwei schnellen Toren im Mitteldrittel eroberte, schien verblasst zu sein. Die Anfangsphase ähnelte sehr dem Schlussdrittel des letzten Heimspiels gegen Lugano. Dies nicht etwa weil mit Ambri-Piotta wieder eine Tessiner Mannschaft zu Gast war, sondern viel mehr aufgrund der Art und Weise wie sich das Spiel entwickelte. Es schien als könnte das Spiel jederzeit in beide Richtungen kippen. Die Hausherren liessen die Härte und Zweikampfstärke aus dem ersten Drittel vermissen und die Gäste schienen nur auf Gelegenheiten zu lauern. Auch das Rapperswiler Forechecking wurde zu Gunsten der Defensive immer mehr vernachlässigt. Hauptsächlich dank einem bestechenden Melvin Nyffeler stand es lange Zeit weiterhin 3:2 für den SCRJ. Dieser liess die Tessiner immer mehr verzweifeln und verhinderte eine Wiederholung des Geschehens gegen den HC Lugano. So ersetzte Luca Cereda in der 58. Spielminute seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler um den Ausgleich zu erzwingen. Kevin Clark hatte jedoch etwas dagegen und erzielte eine Minute vor Schluss sein zweites Tor des Spiels zum 4:2 in das verwaiste Gehäuse der Gäste. Die Erleichterung war nicht nur auf den Rängen deutlich spürbar.

Das nächste Spiel findet bereits am Dienstag 22. Januar 2019 um 19:45 Uhr auswärts gegen die SCL Tigers statt.

 


SCRJ Lakers vs HC Ambri-Piotta 4:2 (3:0, 0:2, 1:0)

St.Galler Kantonalbank Arena / 4'836 Zuschauer

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Foto: Tom Oswald, hockeypics.ch

 
 
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