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Die SCRJ Lakers verlieren in Davos dank drei Gegentoren innert 12 Minuten mit 2:4. In Rückstand geraten die Rapperswiler durch ein äusserst ärgerliches Gegentor, bei dem Melvin Nyffeler wegen eines Schusses an die Maske ausser Gefecht gesetzt ist. Weil die Rosenstädter zu spät zur Aufholjagd ansetzen, kommen sie trotz zwei Toren in den Schlussminuten nicht mehr an ihren Gegner ran.

 

Bereits in der ersten Minute kamen die SCRJ Lakers zum ersten Mal gefährlich vor das Davoser Tor. Anschliessend waren die Bündner allerdings die aktivere Mannschaft, und nach gut 3 Minuten stürmte Andres Ambühl ein erstes Mal alleine auf Melvin Nyffeler zu. Erst im letzten Moment gelang es Leandro Profico, den HCD-Captain entscheidend stören. Auch die nächsten zwei gefährlichen Aktionen gehörten daraufhin dem HCD. Melvin Nyffeler im Rapperswiler Tor rettete beide Male erst im letzten Moment mirakulös. Kurz vor Drittelshälfte erhielt der SCRJ dann die erste Möglichkeit im Powerplay. Es gelang zwar, sich in der gegnerischen Zone festzusetzen, Casey Wellman verfehlte beim gefährlichsten Abschluss aber knapp das Tor. Nach gut 13 Minuten konnten dann die Lakers bereits wieder in Überzahl agieren, liessen aber auch diese Chance ungenutzt. Anschliessend war das Spiel von viel Kampf und einigen Fehlpässen geprägt. 2 Minuten vor Drittelsende scheiterte dann zuerst Inti Pestoni nach einem herrlichen Solo - und Danny Kristo tat es ihm auf der anderen Seite nur wenige Augenblicke später gleich. Tore fielen im ersten Abschnitt aber keine.

Im zweiten Drittel starteten beide Teams mit viel Offensivdrang. Richtig gefährlich wurde es aber erst, als Kevin Clark nach einem Flügellauf in der Mitte mustergültig Cédric Hächler lancierte, dieser aber an Anders Lindbäck scheiterte. Trotzdem war es dann aber der HC Davos, der nach gut 23 Minuten in Führung ging. Nach einer Strafe gegen Roman Schlagenhauf wurde Melvin Nyffeler in Unterzahl von einem harten Direktschuss von Tomas Kundratek an der Maske getroffen, verlor diese und konnte beim Nachschuss somit nicht mehr eingreifen. Auf den Gegentreffer zeigten die Lakers eine starke Reaktion und kreierten in den nächsten Minuten gleich mehrere gute Chancen. Defensiv agierte Rapperswil-Jona allerdings nachlässig - und so wurde Anton Rödin 5 Minuten nach dem ersten Treffer völlig alleingelassen, erhielt die Scheibe und netzte prompt eiskalt zum 2:0 für Davos ein. In der darauffolgenden Phase mussten die Rosenstädter das Spieldiktat ihren Gegnern überlassen. Immer wieder kam das Team von Jeff Tomlinson einen Schritt zu spät oder verlor durch Unkonzentriertheiten die Scheibe. Perrtu Lindgren nutzte in der 35. Minute den von seinen Gegnern gewährten Platz aus und schoss das 3:0, nachdem ein geblockter Querpass wieder genau auf seinem Stock gelandet war.

Nach nur vier Sekunden im Schlussdrittel mussten die Rapperswiler dank einer Strafe, die noch im zweiten Drittel ausgesprochen worden war, und einem unerlaubten Befreiungsschlag, in doppelter Unterzahl agieren. Und in dieser verstrichen gerade einmal 10 Sekunden, ehe Perttu Lindgren nach einem Schuss von Enzo Corvi den Abpraller zum 4:0 verwertete. Anschliessend liess die Konzentration bei beiden Teams etwas nach. In der 43. Minute kassierten die Rosenstädter eine Strafe wegen eines wechselfehlers und nur eine Minute später ereilte die Bündner das gleiche Schicksal. Als beide Teams wieder vollzählig waren, dribbelte sich Chris Egli durch die gesamte Rapperswiler Defensive konnte erst vom Schlussmann Melvin Nyffeler gestoppt werden. Trotz viel Einsatz gelang es den Rapperswilern anschliessend nicht, das Spielgeschehen auf ihre Seite zu kippen. Die Davoser spielten mit der hohen Führung im Rücken souverän und brachten die gegnerische Defensive immer wieder in Bedrängnis. Mit unnötigen Strafen in der 54. und 56. Minute machten sich die Gäste das Leben zusätzlich schwerer. 3 Minuten vor Schluss entwischte Dion Knelsen dann aber in Unterzahl sämtlichen Gegnern, liess Anders Lindbäck aussteigen und erzielte das 1:4 für sein Team. Und nicht einmal zwei Minuten später doppelte Danny Kristo nach und schoss aus kurzer Distanz das 2:4 in den Torwinkel. Anschliessend versuchten es die Seebuben ohne Torhüter und mit einem sechsten Feldspieler, Tore fielen aber keine mehr.

Bereits morgen bietet sich den SCRJ Lakers die Chance, auf die Niederlage zu reagieren. Die Rapperswiler treffen zu Hause auf den HC Ambri-Piotta. Anspiel ist um 19.45 Uhr in der St.Galler Kantonalbank Arena.

 


HC Davos vs SCRJ Lakers 4:2 (0:0, 3:0, 1:2)

Vaillant Arena, Davos / 3981 Zuschauer

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