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Rapperswil-Jona verliert gegen Genf-Servette trotz viel Kampf und guten Phasen mit 2:3 nach Verlängerung. Die Rosenstädter wehren sich während zwei Dritteln erfolgreich gegen den ersten Gegentreffer. Über die ganze Partie gesehen ist der GSHC aber die spielbestimmende Mannschaft. Dies unter anderem, weil sich die Lakers mit unnötigen Konzentrationsfehlern und gleich sieben kleinen Strafen immer wieder selbst in Bedrängnis bringen. So fällt auch das entscheidende 3:2 in der Verlängerung in Überzahl.

 

Die SCRJ Lakers starteten engariert ins erste Drittel, machten viele Checks fertig und liessen den Genfern von Beginn weg nur wenig Raum. Trotzdem war es das Heimteam, das nach gut 2 Minuten zum ersten gefährlichen Abschluss kam - Goran Bezina scheiterte im Slot an Melvin Nyffeler. In den darauffolgenden Minuten kam es nur zu wenigen Torszenen, bis Cédric Hüsler in der 7. Minute Tim Bozon die Scheibe abluchste und alleine aufs gegnerische Tor loslaufen konnte. Robert Mayer stoppte den Rapperswiler aber im letzten Moment. Wenig später musste Rapperswil-Jona zum ersten Mal in Unterzahl ran, weil Melvin Nyffeler die Scheibe unerlaubterweise blockiert hatte. Die Genfer wussten aber nur wenig mit der Möglichkeit in Überzahl anzufangen. Wenig später erhielten die Grenats nach einem Foul von Steve Mason gleich die nächste Chance im Powerplay. Diesmal liessen sie die Scheibe gut laufen und tauchten immer wieder gefährlich vor Melvin Nyffeler auf, blieben aber trotzdem torlos. Kaum wieder vollzählig, kam Fabio Hollenstein für die Lakers nach gut 15 gespielten Minuten gefährlich zum Abschluss, sowohl für ihn als auch für Casey Wellman wenig später war aber beim Genfer Schlussmann Robert Mayer Endstation.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts scheiterte der Genfer Stürmer Daniel Winnik gleich doppelt aus bester Position. Zuerst hielt Melvin Nyffeler seinen Schuss und nur wenig später konnte er die Scheibe im entscheidenden Moment nicht kontrollieren. In der 22. Minute konnten die Lakers dann das erste Mal in Überzahl agieren, weil Tanner Richard Nico Gurtner unfair in die Bande checkte. Mehr als eine gefährliche Eigenaktion von Danny Kristo resultierte aber nicht aus dem Powerplay. Wieder vollzählig kamen die Grenats immer wieder zu guten Chancen - trotzdem waren es die Gäste, die in der 29. Minute durch Danny Kristo mit 1:0 in Führung gingen. Casey Wellman legte mit einem Absatztrick per Schlittschuh herrlich für den Topscorer auf. In der zweiten Drittelshälfte sprachen die Schiedsrichter dann gleich vier kleine Strafen aus, drei davon gegen die SCRJ Lakers. Beide Teams, vor allem aber die Genfer, zeigten sich aber im Abschluss nachlässig. Auf Seiten der Rapperswiler scheiterten Casey Wellman und Danny Kristo gleich mehrfach aus bester Position und auch bei den Grenats fehlte nur wenig zum ersten Tor.

Im letzten Drittel erhielten die Genfer von den Lakers schon früh Hilfestellung, um zurück ins Spiel zu kommen. Timo Helbling vertendelte gegen Jeremy Wick die Scheibe und dieser netzte nach etwas mehr als einer Minute eiskalt zum 1:1 ein. Wenig später scheiterten Kevin Clark bei den Rapperswilern und Tanner Richard bei den Genfern jeweils nur knapp am Torhüter. Auch anschliessend waren die beiden Stürmer die auffälligsten Figuren auf dem Eis, machten aber nichts Zählbares aus ihren Chancen. Nach sechseinhalb Minuten im dritten Drittel musste mit Jack Skille ein Genfer auf die Strafbank. Gefährlich wurde es aber vor allem, als dieser wieder von dieser zurückkehrte und beinahe alleine auf Melvin Nyffeler losziehen konnte. In der 52. Minute kamen die Genfer dann bereits zu ihrem fünften Powerplay, und obwohl sich die Rapperswiler lange erfolgreich wehrten, gelang Tommy Wingels 15 Sekunden vor Abschlauf der Strafe das 2:1 für den GSHC. Kurze Zeit später bot sich den Gästen dank einem Haken von Goran Bezina aber die grosse Chance zum Ausgleich. Und prompt lief Dion Knelsen in Überzahl alleine durch die gesamte Verteidigung von Servette, legte auf Casey Wellman ab und dieser netzte eiskalt zum 2:2 ein. In der Schlussphase entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit unübersichtlichen Szenen und wiederum guten Chancen auf beiden Seiten. Tore wollten aber keine mehr fallen.

In der Verlängerung musste der SCRJ bereits wieder früh in Unterzahl ran, diesmal wegen einer Strafe gegen den neuen Ausländer Kevin Clark. So kam es mit 4 gegen 3 Feldspielern nach über einer Stunde, wie es kommen musste. Tommy Wingels schoss das Heimteam in der 63. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:2-Sieg und Rapperswil musste sich mit einem Punkt begnügen.

Bereits morgen bietet sich den Rapperswilern die nächste Möglichkeit auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Dann spielen die SCRJ Lakers zu Hause gegen den HC Lugano. Anspiel ist um 19.45 Uhr in der St.Galler Kantonalbank Arena.

 


HC Genève-Servette vs SCRJ Lakers 3:2 (0:0, 0:1, 2:1)

Les Vernets, Genf / 7135 Zuschauer

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