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In Zug beziehen die SCRJ Lakers eine 2:7-Niederlage. Der EV Zug erwies sich dabei als eine Nummer zu gross für die Rosenstädter, diese konnten nur phasenweise mithalten und liessen sieben Gegentore zu. Das Spiel entschied der EVZ zu Beginn des zweiten Drittels, als ihm während einer sehr starken Phase zwei Tore zum zwischenzeitlichen 4:1 gelangen. Damit können die Lakers den jüngsten Erfolg vom Freitag nicht bestätigen.

 

Dass der EVZ schlechter klassierte Teams nicht unterschätzt, stellte er bereits vor zwei Wochen beim Kantersieg gegen den HC Davos unter Beweis. Beim ersten Auftritt der Lakers in der Bossard Arena nahmen sie nach ausgeglichenen ersten Minuten das Heft bald in die Hand. Sie erarbeiteten sich viel Zeit in der offensiven Zone und bestimmten das Tempo des Spiels. Als nach acht Minuten Dion Knelsen auf die Strafbank musste, belohnten sich die Zuger dann auch: Nach nur vier Sekunden traf Reto Suri mit einem sehenswerten Schuss von der blauen Linie zum 1:0. Erst dann konnte der SCRJ die Zuger und das Spiel neutralisieren und kam seinerseits zu offensiven Aktionen, welche sich in einzelnen gefährlichen Abschlüssen äusserten. Während ihrem zweiten Powerplay reüssierten dann auch die Rosenstädter: In einem guten Überzahlspiel mit tiefer Fehlerquote lupfte Casey Wellman den Puck gekonnt ins Zuger Tor, welches heute von Sandro Aeschlimann gehütet wurde. Es waren auch Casey Wellman, Danny Kristo und Matt Gilroy, welche sich als Lichtblicke der Rosenstädter präsentierten. Unmittelbar nach dem Tor leistete sich aber Martin Ness während einer EVZ-Chance ein Foul, wofür Rapperswil mit der zweiten Boxplay-Situation büsste. Die Zentralschweizer spielten dieses Powerplay konsequent und Lino Martschini erzielte nach einem tollen Pass das 2:1 direkt unter die Querlatte. Der Rückstand nach dem ersten Drittel ging in Ordnung, war aber aus Rapperswiler Sicht nicht unbedingt nötig. Auffallend war, dass viele brandgefährliche Aktionen beider Teams im Powerplay stattfanden.

Im zweiten Drittel zeigte der EVZ, warum er zu den Spitzenteams der Liga zu zählen ist. Lino Martschini erzielte nach nur 22 Sekunden mit einem tollen Backhandschuss in den Winkel das dritte Zuger Tor. Die Zentralschweizer neutralisierten die Ausländer des SCRJ, erdrückten die Lakers richtiggehend und spielten überfallartige Angriffe, wobei sich Nyffeler mit mehreren tollen Paraden profilierte. Kurze Zeit später war er aber bei einem Nachschuss von Carl Klingberg chancenlos und wurde unmittelbar darauf von Ersatztorhüter Noël Bader abgelöst. Dieser, soviel sei vorweggenommen, machte seine Arbeit in der Folge richtig gut. Nach dem 4:1 flachte das Spielgeschehen etwas ab. Die Zuger konnten das hohe Tempo nicht halten und die SCRJ Lakers kamen in einer ausgeglichenen Phase zum etwas glücklichen zweiten Tor: Martin Ness erzielte es nach kämpferischer Vorarbeit von Jorden Gähler. Kurz darauf lag der Puck ein weiteres Mal im Zuger Tor, allerdings war der Rapperswiler Stock beim Ablenker viel zu hoch. Nach dieser Aktion erwachte der EVZ wieder. Er konnte ein weiteres Powerplay spielen und tat dies richtig gut: Nach einem tollen Querpass durch die Box lenkte der neue Ausländer Dennis Everberg den Puck unhaltbar für Bader unter die Latte ab. Der daraus entstandene 5:2-Spielstand nach zwei Dritteln entsprach im Grossen und Ganzen dem Gezeigten.

Im dritten Abschnitt kamen die Lakers kaum mehr vor das gegnerische Tor. Der EVZ verstand es hervorragend, sein eigenes Drittel zu verteidigen ohne selbst mit Vehemenz weitere Tore zu suchen. Trotzdem kamen sie noch zu zwei Erfolgserlebnissen: Beim Ersten wurde Dario Simion toll lanciert, worauf er alleine auf Noël Bader losziehen konnte und diesen bezwang. Beim Zweiten setzte sich Dennis Everberg alleine gegen die gesamte Verteidigung des SCRJ durch und erzielte sein zweites persönliches Tor. Es war für ihn trotz Jetlag – erst gestern ist er aus Amerika angereist – eine sehr gelungene Heimpremiere. Den SCRJ Lakers bleibt dabei das Nachsehen. Sie verloren das Spiel verdient und können nur mit gewissen Ansätzen zufrieden sein. Bei nummerischem Gleichstand waren sie viel zu harmlos und konnten kein Spiel aufbauen. Sie wurden heute von einem guten EVZ in die Schranken gewiesen. Trotzdem ist offensichtlich während der Länderspielpause ein Ruck durch das Team gegangen, denn sie zeigten an diesem Wochenende beispielsweise, dass sie weniger Chancen brauchen um ein Tor zu erzielen und traten vorallem am Freitag gegen Biel in verschiedenen Situationen entschlossener auf. Die nächste Möglichkeit zur Besserung bietet sich den Lakers am kommenden Freitag in der Ilfishalle gegen die SCL Tigers. Auch da freuen sie sich über jeden Fan, der die Reise ins Emmental auf sich nimmt.

 


EV Zug vs SCRJ Lakers 7:2 (2:1, 3:1, 2:0)

Bossard Arena, Zug / 7126 Zuschauer

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