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Im Cup-Sechzehntelfinal gegen den Erstligisten SC Weinfelden tun sich die SC Rapperswil-Jona Lakers lange schwer. Dank einer Leistungssteigerung im Schlussdrittel gewinnen die St. Galler schliesslich ungefährdet mit 5:2.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers starteten - im Gegensatz zum Match gegen Olten - optimal in die Partie. Nach nur 119 Sekunden belohnten sie sich für ihre Offensiv-Bemühungen mit dem Führungstreffer: Antonio Rizzello profitierte von einem Durcheinander vor dem gegnerischen Tor und schoss locker zum 1:0 ein. Es folgten weitere gefährliche Aktionen, ein weiterer Treffer sollte allerdings nicht fallen. Raphael Kuonen traf nur den Pfosten und Lars Frei, der nach mehrmonatiger Verletzungspause sein Comeback gab, wurde im letzten Moment in aussichtsreicher Position am Abschluss gehindert. „Es war sehr speziell für mich. Ich habe mich schon lange darauf gefreut, endlich wieder spielen zu können,“ sagte er anschliessend. Im Tor konnten sich die Lakers auf einen starken Nyffeler verlassen, der einen Break-Away zunichte machte.

Im zweiten Abschnitt gelang den St. Gallern ebenfalls ein Start nach Mass. Nach mustergültiger Vorarbeit von Captain Rizzello konnte Roman Schlagenhauf im Powerplay mit einem Schuss ins Lattenkreuz auf 2:0 erhöhen. Dann allerdings ruhten sich die Lakers auf diesem Vorsprung aus, was prompt bestraft wurde. Kurz nach Spielmitte erzielte Weinfelden durch Dominik Senn den Anschlusstreffer. Die Rosenstädter versuchten zwar umgehend zu reagieren, liessen aber die Effizienz im Abschluss vermissen. Zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt - 43 Sekunden vor der zweiten Pausensirene - mussten die Lakers nach einem groben Patzer in der neutralen Zone gar den Ausgleich durch Michael Moser hinnehmen. „Wir sind in den ersten zwei Dritteln zu wenig Schlittschuh gelaufen und haben die Checks nicht fertig gemacht“, analysierte Frei selbstkritisch.

Nun war man auf die Reaktion der St. Galler gespannt. Sie kam. Das Team von Jeff Tomlinson konnte sein Spielkonzept endlich umsetzen, drückte gehörig aufs Tempo und erspielte sich zahlreiche Chancen. Der abermalige Führungstreffer war eine Frage der Zeit. Raphael Kuonen brach schliesslich den Bann. Nach zwei Pfostenschüssen traf der Walliser in der 51. Minute mit einem abgefälschten Handgelenkschuss zum 3:2. 150 Sekunden vor dem Schlusspfiff doppelte er mit einem verwerteten Abpraller nach und entschied die Partie damit definitiv. Für das 5:2-Schlussresultat war Michael Hügli zuständig. Er traf ins leere Tor.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers ziehen mit einem letztendlich ungefährdeten 5:2-Sieg über den Erstligisten SC Weinfelden in den Cup-Achtelfinal ein und können die Auslosung gespannt abwarten. Bereits am Samstag geht es auswärts in Winterthur in der Meisterschaft weiter. „Ich erwarte, dass Winterthur auch versuchen wird, das Spiel zu machen“, blickte Frei voraus. „Da müssen wir unbedingt dagegen halten.“

SC Weinfelden vs SC Rapperswil-Jona Lakers 2:5 (0:1, 2:1, 0:3)

Ort: KEB Güttingersreuti
Zuschauer: 522
Schiedsrichter: Weber, Wehrli; Fuchs, Wüst

Tore:
01:59 Rizzello 0:1
24:25 Schlagenhauf Roman (Rizzello Antonio / Ausschluss Senn) 0:2
31:09 Senn Dominik 1:2
39:17 Moser Michael (Blasbalg Joshua) 2:2
50:33 Kuonen Raphael (Clark Andrew) 2:3
57:30 Kuonen Raphael (Vogel Jan, Clark Andrew) 2:4
59:34 Hügli Michael 2:5 ENG

Strafen:
2x2 Minuten gegen Weinfelden;
5x2 Minuten gegen die SCRJ Lakers

 
 
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