Homepage_2018_C_klein.jpg

Nach einem verheissungsvollen Start geben die SC Rapperswil-Jona Lakers die Partie im Mitteldrittel aus den Händen. Am Ende reicht es aber trotzdem für einen Punkt, da der entscheidende Gegentreffer erst in der Overtime fällt.

Die Rapperswil-Jona Lakers erwischten einen typischen Kaltstart in den Spitzenkampf: Mit dem ersten Schuss aufs Tor von Tobler nach nur 18 Sekunden erzielte Olten den Führungstreffer. Fünf Minuten später zeigte der Lakers-Keeper eine Glanzparade und verhinderte damit einen frühen 0:2-Rückstand. Nun reagierten die St. Galler: Nach einem langen Pass von Clark zog Hügli alleine auf Mischler los und liess diesem keine Abwehrchance. Nur 30 Sekunden später doppelte Schlagenhauf - lanciert von Hügli - nach. Und in der 12. Minute verwertete Clark im Powerplay einen Querpass von Aulin eiskalt zum 3:1-Pausenstand.

Im Mitteldrittel agierten die SCRJ Lakers plötzlich passiv und wurden von den Solothurnern stark unter Druck gesetzt. „Wir sind von unserem Spielkonzept weggekommen, was Olten eiskalt ausgenutzt hat“, sagte Verteidiger Marc Grieder nach dem Spiel. Der Anschlusstreffer der Powermäuse nach 27 Minuten war verdient. Gegen Ende des zweiten Drittels hatten die Lakers im Powerplay das 4:2 auf dem Stock, konnten die Scheibe jedoch nicht im halbleeren Tor unterbringen. Für diese Nachlässigkeit wurden die Rosenstädter mit einem Shorthander von Olten gnadenlos bestraft: Ex-Laker Hürlimann bediente Feser mustergültig und dieser erzielte den 3:3-Ausgleich. „Das war wohl der Knackpunkt“, analysierte Grieder.

Das Schlussdrittel war phasenweise äusserst hektisch, da beide Teams kaum mehr strukturierte Angriffe lancieren konnten. Nur wenn die gegnerische Mannschaft jeweils haarsträubende Fehler produzierte kamen die Teams zu Chancen. Die Lakers hatten sich zwar vom schwachen Mitteldrittel etwas erholt, die Vorteile lagen jedoch weiterhin bei Olten. In der Schlussphase hatte das Team von Jeff Tomlinson zudem Glück, dass eine einfache Unterzahl - Schlagenhauf musste 1:52 vor der Schluss auf die Strafbank - nicht mit dem Siegesstreffer des EHCO während der regulären Spielzeit endete.

In der Overtime ging es dann aber schnell: Die Lakers überstanden zwar die verbleibenden Sekunden in Unterzahl, doch nur neun Sekunden später sicherte Feser mit einem wahren Sonntagsschuss Olten den Sieg. Trotz der Niederlage mag Grieder der heutigen Partie auch Positives abgewinnen: „Das Tempo bewegte sich heute sicherlich weitgehend auf NLA-Niveau.“ In der Tabelle liegen die SCRJ Lakers nun wieder auf Platz 2 mit einem Punkt Rückstand auf Leader Langenthal. Bereits am nächsten Mittwoch geht es um 19 Uhr im Thurgau mit dem Sechzehntelfinal des Schweizer Cups gegen den Erstligisten SC Weinfelden weiter.

SC Rapperswil-Jona Lakers vs EHC Olten 3:4 n.V. (3:1, 0:2, 0:0, 0:1)

Ort: Diners Club Arena
Zuschauer: 3079
Schiedsrichter: Mandioni, Huggenberger, Gurtner

Tore:
0:18 Wiebe (Hirt) 0:1
5:30 Hügli (Clark) 1:1
6:00 Schlagenhauf (Hügli) 2:1
11:03 Clark (Aulin, Kuonen / Ausschluss Hürlimann) 3:1
26:14 Scherwey (Pargätzi) 3:2
36:53 Feser (Hürlimann, Pargätzi / Ausschluss Schneuwly) 3:3
60:17 Feser (Wiebe) 3:4

Strafen:
7x2 Minuten gegen die SCRJ Lakers;
4x2 Minuten gegen EHC Olten

Foto: Thomas Oswald - hockeypics.ch

 
 
erdgas-obersee.pngbroennimann-logo.pnghostpoint.pngjms-logo.pngGarage_Huber_Audi.pnggeberit-logo.pngSwisscasinos.pngnova-bautreuhand.pngSeefeld_Garage_VW.pngburgerstein-logo.pngschuetzengarten.pngspitallinth.pngpostfinance-logo.pngmysports.pngSeegarage_Staefa_Skoda.pngsgkb.pngewjr-logo.pngobt.pnggallo-logo.pngemilmueller-logo.pngcss_versicherung.pngbiotech-logo.pngstreulipharma.png