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Geschichte

Eishockey in Rapperswil-Jona... das ist Nostalgie, Tradition, Gänsehaut. Die Geschichte der Kufencracks vom Obersee beginnt im Jahr 1945, dem Gründungsjahr unseres Clubs. Auf dieser Seite lassen wir die Jahrzehnte Revue passieren. Die "Club-Geschichte" führt bis in die Gegenwart. Rappi ist Kult!

Das neue Kapitel

Mit dem Abstieg in die NLB fand ein Umbruch statt, aus den Rapperswil-Jona Lakers wurden die SC Rapperswil-Jona Lakers, das Logo wurde verändert und ist jetzt eine Mischung zwischen dem traditionellen SCRJ- und dem moderneren Lakers-Logo. Zudem wurde auch der farbliche Auftritt wieder den rot-weiss-blauen Farben angelehnt. Dies alles wurde in Zusammenarbeit mit allen Fangruppen entwickelt und lässt den Club einen Neuanfang machen.

Die erste NLB-Saison war so auch gleich eine sehr gute, nach der Qualifikation resultierte Rang 1, jedoch musste man sich im Playoff-Final dem HC Ajoie geschlagen geben. Und auch im Jahr zwei in der NLB resultierte am Schluss eine Niederlage im Playoff-Final, dieses Mal nochmals denkbar knapper, in Spiel 7 mit 4:5. Nun folgt der dritte Anlauf...

Im Geschichtsbuch des Rapperswiler und Joner Eishockeysports hat’s noch viele Seiten Platz für weitere Kapitel, Anekdoten, Heldentaten, einen erneuten Aufstieg und ruhmreiche Erfolge...
Deshalb brechen wir gemeinsam auf zu neuen Ufern und blicken positiv in die Zukunft!

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Von der Jahrtausendwende bis zum Abstieg

In weiser Voraussicht und den wirtschaftlichen Anforderungen Rechnung tragend, wurde am 13. Juli 2000 die SCRJ Sport AG gegründet. Von Jahr zu Jahr musste das Budget erhöht, mehr Geld akquiriert werden. Die finanzielle Kluft zwischen dem SCRJ und den „Marktführern“ in der NLA wuchs dennoch, sie schien irgendwann unüberbrückbar zu werden.

Deshalb setzte die Vereinsführung 2005/06 ihr Bestreben, den Club überregional stärker und nachhaltiger zu verankern, in die Tat um. Sie schuf eine „neue Marke“, die Rapperswil-Jona Lakers. Die Umfirmierung der SCRJ Sport AG in Lakers Sport AG, das neue Logo und das neue Outfit in „eisblauer“ Clubfarbe fanden tatsächlich schweizweit und sogar über die Landesgrenzen hinaus Beachtung. Was einerseits angesichts des hohen Wiedererkennungswerts als „Marketing-Geniestreich“ gepriesen wurde, fand bei anderen – meist konservativ Traditionsverbundenen - kein Gefallen.

Und da der sportliche Weg der „Lakers“ fortan eher einer Achterbahnfahrt glich (ganz im Gegensatz zu den vorangegangenen Jahren stetig wachsender Erfolge), wurde dieser Schritt zuweilen heftig kritisiert. Eine grosse Mehrheit jedoch freute sich, dem modernsten Club der NLA verbunden zu sein, noch dazu im „schönsten Stadion der Schweiz“ - der 2005/06 komplett umgebauten Diners Club Arena - mitfiebern zu können.

In der ersten „Lakers-Saison“ feierte Rapperswil-Jona den bis heute grössten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte. In der Qualifikationsrunde erkämpfte sich das Team einen starken 4. Platz, dabei hatte die Saison alles andere als gut begonnen: Erst am vorletzten Novembertag kletterten die Lakers „über den Strich“ (der die ersten Acht von den Playout-Teams trennt). Als Tabellenvierter traf Rapperswil-Jona (mit Heimrecht) auf den EV Zug.

Die best-of-seven-Serie verlief zunächst erwartungsgemäss, beide Teams gewannen zwei Heimspiele. Vor dem 5. Spiel hatten die Lakers ein Problem: Stürmerstar Christian Berglund war wegen seiner zweiten Saison-Matchstrafe für diese Partie gesperrt. Rapperswil-Jona verlor, der Schwede blieb während und nach der Partie für Medienvertreter nicht ansprechbar, glich einem „stummen Vulkan“.

Spiel 6, Alles oder Nichts. Nach nur einer Minute versenkte der zuvor gefoulte Christan Berglund einen Penalty zum 1:0, die Lakers zeigten ihr vielleicht bestes Spiel der Neuzeit und gewannen mit 5:2. Spiel 7 in Rapperswil-Jona schien zur Spielmitte angesichts einer 3:0-Führung entschieden. Doch die Gäste kamen innert weniger Minuten zum 3:3-Ausgleich. Als Berglund mit einem weiteren wichtigen Treffer und später Micheli (ins leere Tor) den Sieg perfekt machten, kochte die Arena wie nie zuvor. Die Lakers standen im NLA-Halbfinale!

In diesem erwies sich der HC Davos als das stärkere Team, nutzte seinen Erfahrungsvorsprung eiskalt aus. Die Lakers gewannen nur eine von fünf Partien und schieden aus. Nach der Schlusssirene von Spiel 5 schlichen die Spieler enttäuscht übers Eis, das Rapperswiler Publikum jedoch feierte kräftig seine „Helden“ und bedankte sich für die erfolgreiche Saison. Wer dabei war und sich zurückerinnert, spürt Gänsehaut.

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Der Erfolg konnte in den folgenden Jahren nicht wiederholt oder gar getoppt werden. Zunächst verabschiedeten sich die Lakers zwei Mal im Playoff-Viertelfinale, im Jahr 2008/09 musste man sich nach vier Jahren erstmals wieder im Playout beweisen. Dieses „Schicksal“ widerfuhr den Rosenstädtern zuletzt sieben Mal hintereinander. In an Dramatik kaum zu überbietenden Matches, wie jenes Spiel 6 im Frühjahr 2013 in Langnau (die Lakers glichen in der Schlussminute aus, siegten in der Verlängerung und entgingen später der Ligaqualifikation) oder die "Alles-oder-Nichts-Serie im April 2014 gegen den EHC Biel, stand das Rapperswiler Publikum frenetisch hinter seinem Team. In Langnau avancierte Derrick Walser mit seinem Overtime-Goal zum Helden, gegen Biel glänzte der schwedische Weltmeister Niklas Persson als Antreiber.
So gross der Jubel und die Erleichterung auch war (Trainer Anders Eldebrink: "Das war eine Stimmung wie anderswo nur bei einer Meisterfeier"), im Konzert der Grossen – den Playoffs – spielten aber immer nur die Anderen.

Und so kam dann auch ein weiterer Genickschlag, als im Frühjahr 2015 die Ligaqualifikation gegen die SCL Tigers verloren ging und somit der Abstieg in die NLB Tatsache wurde.

LAKERS Logo KLEIN

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Die 90er

Wieder feierte der SCRJ just in einem Jubiläumsjahr einen grandiosen sportlichen Erfolg: Unter der Führung des neuen Präsidenten Bruno Hug gelang im 50. Jahr (am 22.März 1994) des Clubbestehens nach langer gezielter Aufbauarbeit der Aufstieg in die höchste schweizerische Spielklasse, die Nationalliga A.

Der Winter 1993/94 bleibt unvergessen. Das vom Finnen Pekka Rautakallio trainierte Team löste mit seiner Spielweise und dem sportlichen Exploit eine nie zuvor dagewesene Begeisterung aus (siehe Bild). Spieler seiner Meistermannschaft erreichten Kultstatus, avancierten zu Legenden des Rapperswiler Eishockeysports.

Seit der Saison 1994/95 spielt die Mannschaft des Schlittschuh Club Rapperswil-Jona nun ohne Unterbruch in der höchsten Spielklasse, der Nationalliga A – was für ein beachtlicher Erfolg!

In den sechs Spielzeiten bis zur Jahrtausendwende zog die Mannschaft vier Mal ins Playoff-Viertelfinale ein, lediglich zwei Mal musste sich der SCRJ im Abstiegskampf (den sog. Playouts) bewähren.

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Die 80er

Sich dieses Mal in der Nationalliga B zu halten war kein leichtes Unterfangen. Nach einigen Jahren des Bangens konnte sich der Club aber festigen und etablierte sich im Mittelfeld der NLB.

Noch immer spielte der Schlittschuh Club Rapperswil-Jona unter freiem Himmel. Da sorgte die Drohung des Verbandes, Rapperswil-Jona die Spielbewilligung wegen "fehlender Überdachung für Nationalligaspiele" zu entziehen, für spontane Hektik, aber auch Einfallsreichtum und Tatkraft.

1984 wurde kurzerhand eine Kunststoff-Traglufthalle gekauft, um damit das Eisfeld zu überdachen. Der Spielbetrieb war gesichert, die Zukunft ebenfalls. Denn nur drei Jahre später – in der Saison 1987/88 – besass man die Kraft, eine schöne und zweckmässige Eishalle zu bauen (siehe Bilder). „Das Lido“ fasste dazumals 4‘000 Zuschauer und wurde zur Kultstätte der Eishockeybegeisterten am Obersee“.

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Die 70er

Der Abstieg aus der NLB hatte gravierende Folgen: Ende der 60er, Anfangs der 70er Jahre durchschritt der Club eine finanzielle Durststrecke. Man versuchte, ein noch grösseres Publikum hinter sich zu bringen. So lag es auf der Hand, den Klubnamen um einen Buchstaben – einem „J“ - zu ergänzen. Der neue Name SCRJ war nun auch ein Bekenntnis zur Stadt Jona. Endlich war der Schlittschuhclub in der Aussenwirkung das, was er im Eishockeyherz schon immer war: Der Stolz der Einwohner aus Rapperswil und Jona.

Auf dem seinerzeit finanziell dünnen Eis feierte der SCRJ keine sportlichen Erfolge. Erst 1976, ausgerechnet in dem Jahr, als die Spieler zu „Halbprofis“ wurden, fand Rapperswil-Jona auf die Siegerstrasse zurück. Im Winter 1976/77 gelang der ersehnte Wiederaufstieg in die Nationalliga B, wohlgemerkt mit einem Kader, in dem sich ausschliesslich Spieler aus dem eigenen Nachwuchs befanden.

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Die 60er

Diese ersten Erfolge weckten Begehrlichkeiten. Walter Denzler bescherte 1961 der Stadt Rapperswil die erste Kunsteisbahn. Sie entstand zwischen Rietland und dem Strandweg. Jener Samstag, 21. Oktober 1961, an dem die Eisbahn fertiggestellt war, läutete ein neues Rapperswiler Eishockey-Zeitalter ein.

Um den steigenden Ambitionen gerecht zu werden, engagierte man mit Otto Schubiger erstmals einen bezahlten Spielertrainer und trennte gleichzeitig den administrativen vom sportlichen Bereich des Clubs.

Schubiger - damals 37jährig - galt als konditionsstärkster und schnellster Schweizer Spieler seiner Zeit und begeisterte das Rapperswiler Publikum im „Lido“.

Im 20. Vereinsjahr (1964/65) stieg der Club erstmals in die Nationalliga B auf. Seinerzeit besuchten regelmässig 2‘500 Zuschauer die Spiele des SCR. Trotz des grossen Rückhalts in der Bevölkerung stieg die Mannschaft nur zwei Jahre später wieder ab. Was die damals enttäuschten Cracks nicht wussten: Es sollte der letzte Abstieg in der Geschichte des Vereins bleiben.

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Die Anfänge

Alles begann am 17. Januar 1945 – es ist das Gründungsdatum des Schlittschuh Club Rapperswil (SCR). Die ersten „Vereinsvorstände“ waren aktive Spieler, die tatkräftig anpackten: Selbst das Eisfeld bereiteten sie – oftmals in langer, anstrengender Nachtarbeit – selbst auf. Vor den Spielen musste erstmal die Bande (in Handarbeit) aufs Eis gelegt werden. Da die Witterungsverhältnisse allgemein sehr wenige Spiele zuliessen, wurde das Training auf der Dolder-Kunsteisbahn in Zürich abgehalten.

Die Heimspiele aber wurden auf dem gefrorenen Teil des Zürichsees in der Garnhänke ausgetragen.Lokale Sportbegeisterte fieberten mit und schlossen sich dem Verein an, die regionale Verbundenheit war riesig. Schon zu Anfangszeiten besuchten rund 1000 Schaulustige die Spiele des SCR. Bis das erste offizielle Spiel stattfinden konnte, verging allerdings ein knappes Jahr.

Der SCR reiste am 6. Januar 1946 mit dem Zug nach St. Gallen (siehe Bild), die Partie ging mit 4:7 verloren. Nach nur fünf Jahren fuhren die Rapperswiler erste beachtliche Erfolge ein: sie gewannen in der Saison 1950/51 den Schweizer Meistertitel Serie B, 1953/54 die Regionalmeisterschaft Serie A. Zum Aufstieg in die NLB reichte es knapp nicht: Das Entscheidungsspiel bei Montana Lausanne verlor Rapperswil mit 0:1 n.V.

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Saisonstatistik seit 1994

Saison Liga Rang PlayOffs PlayOuts
2018/19 National League      
2017/18 Swiss League 1. Meister & Aufstieg NL -
16/17 NLB 4. Final -
15/16 NLB 1. Final -
14/15 NLA 12.   Abstieg NLB
13/14 NLA 12.    Playout-Final 
12/13 NLA 11.   Playout-Final
11/12 NLA 12.   Playout-Halbfinal
10/11 NLA 11.   Playout-Final
09/10 NLA 10.   Playout-Halbfinal
08/09 NLA 10.   Playout-Halbfinal
07/08 NLA 7. Viertelfinal  
06/07 NLA 6. Viertelfinal  
05/06 NLA 4. Halbfinal  
04/05 NLA 7. Viertelfinal  
03/04 NLA 10.   2. Platz Playouts
02/03 NLA  8. Viertelfinal  
01/02 NLA 11.   1. Runde Playouts
00/01 NLA 7. Viertelfinal  
99/00 NLA 9.   1. Runde Playouts
98/99 NLA 8. Viertelfinal  
97/98 NLA 7. Viertelfinal  
96/97 NLA 8. Viertelfinal  
95/96 NLA 3. Viertelfinal  
94/95 NLA 9.   Sieger Playouts
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