Der nächste Schritt zur Trainingshalle

18.8.2026, 14:00 - stb

Die Generalversammlung der Lakers Sport AG stimmte gestern der Erhöhung des Aktienkapitals um 3,2 Millionen Franken zu. Dieses Geld wird für die Finanzierung der geplanten Trainingshalle verwendet. Die Rechnung des letzten Geschäftsjahres schloss mit einem Minus von 57’000 Franken. Hans-Ueli Rihs scheidet aus dem Verwaltungsrat aus, bleibt dem Verein aber verbunden.

Die geplante Trainingshalle hat an der GV die nächste Hürde genommen. Die gestrige Generalversammlung stimmte einem Antrag auf Erhöhung des Aktienkapitals um 3,2 Millionen zum Ausgabebetrag von 5,6 Millionen Franken einstimmig zu. Bereits im September 2025 hatte die Generalversammlung der Lakers Sport AG einer ordentlichen Kapitalerhöhung um CHF 1,8 auf 3,6 Millionen Franken zugestimmt. Nach diesem Ja bestand eine gesetzliche Frist von sechs Monaten bis zum 1. März 2026, um die Erhöhung des Aktienkapitals umzusetzen. Diese Frist konnte nicht eingehalten werden, weil zum einen der benötigte Sondernutzungs- und Teilstrassenplan mit Verzögerung eintraf und weil andererseits nach Probebohrungen erst danach Sicherheit über die Kosten bestand. Deshalb war nun eine neuerliche Abstimmung nötig geworden.

Die Lakers rechnen für den Bau der Trainingshalle mit Athletikbereich mit Gesamtkosten von rund 12,5 Millionen Franken. Nach dem Ja der Generalversammlung zur Erhöhung des Aktienkapitals beginnt nun die Zeichnung der Aktien. Die Baueingabe erfolgt in nächster Zeit und falls nach der Saison 2026/27 mit dem Bau begonnen werden kann, sollte die Trainingshalle bis Herbst 2028 fertiggestellt sein.

Leichtes Minus in der Jahresrechnung

Die GV genehmigte ausserdem die Jahresrechnung 2025/26 einstimmig. Diese schloss bei Einnahmen und Ausgaben von jeweils knapp über 14 Millionen Franken mit einem Minus von 56'947 Franken ab. Das vergangene Geschäftsjahr konnte aber trotzdem nicht ganz mit dem sportlichen Erfolg mithalten. Zwar brachte die sogenannte Post Season (also die Play-Ins und die Playoffs) insgesamt fünf zusätzliche Heimspiele und damit Mehreinnahmen aus dem Spielbetrieb. Weil das Stadion allerding nur ein einziges Mal ausverkauft war, konnten nicht ganz so viele Einnahmen wie erwartet generiert werden. Zusätzlich sind durch die Playoff-Teilnahme auch Prämien an die Spieler und den Coaching Staff fällig geworden.

Das Minus aus der Jahresrechnung wird auf den Bilanzgewinn übertragen und mit 1'047'589.85 Franken auf die neue Rechnung vorgetragen. Die verfügbare Liquidität hat gegenüber dem Vorjahr also leicht abgenommen, ist aber weiterhin gut. Der Voranschlag für das neue Geschäftsjahr 2026/27 bewegt sich mit einem budgetieren Verlust von 351'000 Franken im Rahmen der Vorjahre.

An der Generalversammlung wurde ausserdem Hans-Ueli «Jöggi» Rihs aus dem Verwaltungsrat der Lakers Sport AG verabschiedet. Rihs ist seit 2001 eng mit dem SCRJ verbunden und gehörte dem Gremium seit 2008 an. Nun hat er sich nach 25 Jahren entschieden, etwas kürzer zu treten. Die Verdienste von Jöggi Rihs für den Verein sind riesig – entsprechend gross war der Applaus der Versammlung bei der Verdankung. Die GV nahm mit Freude zur Kenntnis, dass Rihs auch künftig mit den SCRJ Lakers verbunden bleiben wird. Vorläufig wird sein Mandat im Verwaltungsrat nicht neu besetzt.