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Torhueter Daniel Manzato in Aktion::
Antonio Rizzello und Lukas Grauwiler::
Torhueter Daniel Manzato::
Daniel Manzato und Stacy Roest::
Andreas Camenzind, Daniel Manzato und Michel Riesen::
Antonio Rizzello, Reto Suri, Cyrill Geyer, Jonas Mueller und Daniel Manzato::

Aktuell

21. Februar 2012

ZSC feiert den Playoff-Einzug

Mit einem Doppelschlag innert 32 Sekunden gelingt dem ZSC der Sieg über Rapperswil-Jona und die definitive Playoff-Qualifikation. Beim 4:1 zwischen Zürich und den Lakers stemmt sich das Team von Coach Rogenmoser erfolglos gegen die Niederlage im Hallenstadion.

Hartley schreitSilas Mathys, Martins Mezulis, Gian-Andrea Thöny - drei weitere Nachwuchscracks der Lakers zählen seit Dienstag Abend zum Kreis der NLA-Spieler. Sie standen im Aufgebot für das Auswärtsspiel der Rapperswil-Jona Lakers im Zürcher Hallenstadion.

Die Heimfans der 7'151 Zuschauer im Hallenstadion hofften auf den aus ihrer Sicht längst überfälligen Playoff-Einzug ihres ZSC. Im Bewusstsein dieser Erwartungshaltung legte das Team von Trainer Bob Hartley auch los: Jeff Tambellini (in seinen Schuss warf sich Rapperswils Topskorer Stacy Roest) und Juraj Kolnik (Torhüter Jonas Müller war auf dem Posten) hatten frühzeitig das 1:0 auf dem Schläger. Doch dann hielten die Lakers dagegen. In der 6. Minute stand dem ZSC sogar grosses Glück zur Seite: Gobbi rettete kurz vor der Torlinie für den bereits geschlagenen Lukas Flüeler. Das erste Powerplay der Hausherren überstanden die Lakers dank eines guten Boxplays. Kurz danach schnürten Stacy Roest und seine Nebenleute die Zürcher für eineinhalb Minuten in ihrem Drittel ein, allerdings ohne sich zwingende Tormöglichkeiten zu erarbeiten.

Abgesehen von dieser kurzen Druckphase der Gäste, merkten die Zuschauer den Spielern des ZSC an, dass sie heute Abend den letzten zur Playoffqualifikation nötigen Punkt erkämpfen wollten. Verbissen kämpften die Löwen um jeden Puck und waren bemüht, ihre Aktionen zielstrebig und schnell vorzutragen, Torgefahr auszuüben. Mit Erfolg: Die Lions kamen jeweils schnell in Schussposition. Als Mark Bastl nach zwölf Minuten die tolle Vorarbeit von Domenico Pittis zum 1:0 verwertete, erlöste er sich und seine Teamkameraden vom mentalen Druck der Anfangsminuten. Ziegler und Monnet hatten danach in einer temporeichen Phase Chancen zum 2:0. Doch Jonas Müller verhinderte den ersten NLA-Treffer von Ziegler mit einem Fanghand-Save der Extraklasse, und Monnet wurde bei seinem Sololauf von der Lakers-Defense "weggeräumt".

Auf der anderen Seite feuerte Benjamin Neukom einen harten Schuss ab, aber Lukas Flüeler parierte ebenso ausgezeichnet. Die Pausenführung der Zürcher ging in Ordnung, Rapperswil-Jona wurde insgesamt zu oft in die Defensivzone gedrängt.

 

"The Wall" kehrt ins Tor zurück

ZSC-Trainer Bob Hartley beorderte zu Beginn des 2. Drittels "Altmeister" Ari Sulander ins Tor. Flüeler schied verletzungsbedingt aus. Die Zuschauer feierten ihren langjährigen Helden mit "Sulo-Sulo"-Rufen, als dieser nach drei Minuten ein erstes Mal eingreifen musste. Sein Gegenüber Jonas Müller hatte jedoch mehr zu tun: Cunti, Pittis und vor allem Thibaut Monnet (24') vergaben ihre Chancen, Müller war stets auf dem Posten. Nach 27 Minuten wanderte mit Andres Ambühl erstmals ein Heimcrack auf die Strafbank, doch diese Phase verstrich aus Sicht der St. Galler ungenutzt. Nur Stacy Roest kam aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch Sulander parierte stark. Spektakulär dann die Sekunden, in denen Ambühl aufs Eis zurückkehrte: Er zog allein aufs Tor der Lakers zu, umspielte Goalie Müller, traf aber zum Entsetzen der Heimfans nur den Pfosten. Wenig später vergab Monnet auch noch einen Penalty.

In der 31. Minute verzeichneten die Lakers beim Alleingang von Brandon Reid, der Cory Murphy an der eigenen blauen Linie den Puck abluchsen konnte, ihre Ausgleichschance. Der Kanadier versuchte, Sulander auszuspielen und im rechten Eck zu "erwischen" - leider ohne Erfolg. Das Publikum feierte lautstark seine Kultfigur.

 

Erst Ruhe und dann doch wieder Jubel

Kurz danach kehrte plötzlich Ruhe ein im weiten Rund des Hallenstadions - mal abgesehen von den ausgelassen feiernden Fans im Gästeblock: Die Lakers kamen in Unterzahl zum 1:1-Ausgleich (32'). Reto Suri hatte Sulander auf dessen Fanghandseite bezwungen - ein Shorthander wie aus dem Eishockey-Lehrbuch. Die Assistpunkte ernteten Thomas Büsser und Captain Cyrill Geyer. Plötzlich war sie wieder da ... die Angst der Zürcher, auch heute nicht die Playoff-Teilnahme unter Dach und Fach zu bringen. Anders lässt sich die Druckphase der Lakers nicht erklären, in der sie von der 33. bis zur 38. Minute Sulander mit einigen gefährlichen Schüssen eindeckten. Bastl hatte sich auch noch eine Strafe eingefangen, das Powerplay der Lakers war im Vergleich zu den vorangegangenen Überzahlaktionen der Lions mindestens ebenso druckvoll.

Im zunächst ausgeglichenen Schlussdrittel entschieden die mental starken Zürcher mit einem Doppelschlag die Partie. Cyrill Bühler und Domenico Pittis kamen zu innert 32 Sekunden zum 2:1 und 3:1 (51'/52'). Erst drosch Bühler einen Abpraller (Müller parierte gegen Cunti) in die Maschen, dann legte Tambellini für Pittis mustergültig auf. Das zuvor zweifelnde Heimpublikum erwachte wieder und feierte in den verbleibenden Minuten (und natürlich auch nach Spielende) den Playoff-Einzug des ZSC ... sowie ein Empty-Net-Goal von Domenico Pittis.

Mathys, Thöny und Mezulis wurden nicht eingesetzt. Doch schon morgen sind die starken Elite-A-Junioren im Einsatz: Alle Lakersfans sind herzlich eingeladen, die Viertelfinalpartie Rapperswil-Jona gegen Bern am Mittwoch  (22. Februar 2012) in der Diners Club Arena zu besuchen. Das Team von Trainer Mike Richard führt in der Serie "best-of-five" mit 2:1 und kann mit einer lautstarken Unterstützung ins Halbfinale einziehen! Spielbeginn ist 20.15 Uhr.

 

 

ZSC Lions - Rapperswil-Jona Lakers 4:1

Tore Rapperswil: Reto Suri (32', Cyrill Geyer, Loïc Burkhalter)

Strafen: 2x 2 Minuten für Zürich, 3 x 2 Minuten für Rapperswil-Jona (und Strafschuss, 30' gegen Keller)

Zuschauer im Hallenstadion Zürich:

Lakers ohne Maurer, Welti, Gmür, Niinimaa, Manzato, Riesen,

Foto: Thomas Oswald, hockeypics.ch; "Jonas Müller"

19. Februar 2012

Kloten 3, Lakers 2

Die Lakers verlieren auch das zweite Duell mit den Kloten Flyers. In der Kolping Arena unterliegen sie mit 2:3. Einziger Torschütze im Lakers-Dress ist Jordy Murray, der zwei Mal in Überzahl trifft.

jordymurrayDass im ersten Drittel keine Tore fielen, war einerseits den beiden Torhütern Rüeger und Manzato zu verdanken. Andererseits hielten die Lakers stärker dagegen als am Vorabend, als man beim 0:5 vor heimischem Publikum das Klotener Tempohockey nicht mitgehen konnte. Heute waren die Spielanteile gleichmässiger verteilt, die Lakers prüften im ersten Abschnitt ebenso oft den Schlussmann der Flyers, wie die Heimstürmer Lakersgoalie Manzato.

Trainer Harry Rogenmoser bot heute Brandon Reid anstelle von Stacy Roest auf. Ronny Keller verteidigte wie schon gestern an der Seite von Derrick Walser. Camenzind lief ein weiteres Mal als Defender auf. Beni Neukom kam ins Team zurück. Wenn man bedenkt, wie viele und welche Namen auf der Matchkarte fehlen (Maurer, Welti, Siren, Gmür, Riesen, Roest) ... aber Ausreden zählen nicht. Die Lakers (müssen) fighten.

Im ersten Drittel feuerte Niklas Nordgren den ersten (1') und letzten Schuss (19') aufs Gästetor ab; es waren die beiden besten Einschussmöglichkeiten der Flyers. Für die Lakers hatten Reid und Suri in einem starken Powerplay (16') beste Chancen zum 0:1. Der gestrige Doppeltorschütze Michael Liniger fiel mit zwei Strafzeiten auf (in der 1. Minute war er mit Niinimaa aneinandergeraten und in der 13' ahndete Schiedsrichter Popovic sein Beinstellen).

Der zweite Abschnitt begann mit einem Überzahlspiel für Kloten (zwei Minuten für Camenzind), in dem Matthias Bieber (und per Nachschuss Michael Nylander) die einzige wirklich gefährliche Chance verzeichnen konnte. Das Boxplay der Lakers funktionierte sehr gut. Überhaupt begann eine "Taktikschlacht". Viel spielte sich in der neutralen Zone oder am Rand des Rinks ab - harte Arbeit war gefragt, keine Schönspielerei. Ein starker Einsatz von Jordy Murray, der sich hinter dem Tor von Rüeger die Scheibe holte, führte beinahe zum Erfolg. Murray brachte den Puck vors Tor, doch Pavel Brendl hatte mit seinem Rückhand-Abschlussversuch kein Glück. Nur eine Minute später versuchte es Reto Suri mit einer Einzelaktion, fand aber auch in Rüeger seinen Meister. Just als die Lakers diese Chancen vergeben hatten, gingen die Hausherren in Führung. Youngster Mirco Müller verzögerte geschickt, bis er bei dessen erster Regung Daniel Manzato "erwischte" und rechts unten einschob. Den Puck bekam er schön serviert, nachdem sich Bodenmann und Jenni durch die neutrale Zone kombiniert hatten.

Geniestreich von Jordy Murray

Dann ging's Schlag auf Schlag - erst erhöhte DuBois mit einem Slapshot von der blauen Linie, bei dem Manzato die Sicht verdeckt war, auf 2:0. Dann aber packte Jordy Murray einen genialen Moment aus, bezwang Ronnie Rüeger von links mit einem Schuss ins hohe lange Eck - ganz grosses Kino. Jordy Murray ist wahrlich ein Lichtblick der Saison, eine echte Verstärkung für die Lakers, die froh sind, ihn an sich gebunden zu haben. Die Vorarbeit seines herrlichen Treffers leisteten Brandon Reid und Loïc Burkhalter. Auf einmal hatte sich ein offener Schlagabtausch entwickelt. Gut und gern hätten weitere Treffer fallen können. So aber blieb's bei der knappen 2.1-Führung für die Hausherren.

Nordgren gegen alte Kameraden

In der 41. Minute besorgte Niklas Nordgren das 3:1. Erst traf er nur die Torumrandung, doch als Blum den Puck erneut zu ihm in den Slot spielte, traf der Schwede mit seiner Direktabnahme. Kloten hatte sich offensichtlich in der Drittelpause vorgenommen, die Partie möglichst schnell zu entscheiden und die Hoffnungen der Lakers auf einen Erfolg im Keim zu ersticken. Tatsächlich dominierten die Flyers die ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts und erinnerten an ihren Auftritt am Vorabend in der Diners Club Arena. Die Lakers hätten nur ein einziges Mal, als sich die Klotener im eigenen Drittel einen Fehlpass im Aufbauspiel leisteten, profitieren können.

Doch dann wurde es wider Erwarten noch einmal richtig spannend: Fünfeinhalb Minuten vor dem regulären Ende kassierte Marcel Jenni völlig zurecht eine 2-Minuten-Strafe wegen Crosschecks. Und wieder traf "Speedy" Jordy Murray. Er schoss den Puck nach toller Spielverlagerung in die Maschen - nur noch 3:2. Zweites Überzahltor, zweiter Treffer von Murray.

In der Schlussminute trafen die Hausherren den Pfosten, die Lakers schafften es leider nicht, noch einmal alles nach vorn zu werfen und den Ausgleich zu erzwingen. Die Flyers kontrollierten das Geschehen und kamen zu einem insgesamt verdienten Sieg. Die Lakers präsentierten sich in besserer Verfassung als am Vorabend, stehen aber erneut mit leeren Händen da.

Schon am Dienstag wartet auf die Lakers die nächste Auswärtsaufgabe. Die ZSC Lions benötigen jeden Punkt und werden im Hallenstadtion alles daran setzen, gegen Rapperswil-Jona als Sieger vom Eis zu gehen.

 

Kloten Flyers - Rapperswil-Jona Lakers 3:2

Tore Rapperswil: Jordy Murray (38', Brandon Reid, Loïc Burkhalter); Jordy Murray (57', Loïc Burkhalter, Lukas Grauwiler)

Zuschauer in der Kolping Arena: 5'332

Foto: Thomas Oswald, hockeypics.ch; "Jordy Murray" (hier gegen Berns Bührer)

14. Februar 2012

Highlight in der DCA: Länderspiel am 04.04.2012

Am Mittwoch, 4. April 2012 (19.45 Uhr) spielt die Schweizerische Eishockey-Nationalmannschaft in der Diners Club Arena Rapperswil gegen Finnland. Der Vorverkauf startet am kommenden Dienstag, 14. Februar um 14.00 Uhr.

schweizernatiAm Mittwoch, 4. April 2012 (19.45 Uhr) spielt die Schweizerische Eishockey-Nationalmannschaft in der Diners Club Arena Rapperswil gegen Finnland. Der Vorverkauf startet am kommenden Dienstag, 14. Februar um 14.00 Uhr.

Wer sich also ein „spontanes Valentinsgeschenk“ für einen Eishockeyfan sichern möchte, kann am Dienstag Tickets ab 14 Uhr erwerben – online auf www.lakers.ch, www.ticketportal.ch, www.ticketcorner.ch , in der Geschäftsstelle der Rapperswil-Jona Lakers (Walter-Denzler-Strasse 3, 8640 Rapperswil-Jona), bei Tower Sports Rapperswil und  bei allen Ticketportal- und Ticketcorner-Verkaufsstellen.

Erleben Sie die Schweizer Nationalmannschaft live in ihrer heissen Vorbereitungsphase auf die IIHF Weltmeisterschaft in Helsinki/FIN und Stockholm/SWE. Hopp Schwiiz!

Weitere Informationen zu den Eintrittspreisen finden sie hier.
 

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