Datum: 09.03.2010 - 19:45 Uhr
Lakers vs. SCL Tigers

» Highlights des Spiels
Datum: 11.03.2010 - 19:45 Uhr
SCL Tigers vs. Lakers
Playout-Halbfinal
Lakers 1:0 SCL Tigers
 (3:0)
EHC Biel 1:0 Ambri-Piotta
 (4:1)

Zwei frühe Treffer als Basis für einen geglückten Playout-Start
Für die Rapperswil-Jona Lakers hat die Playout-Serie erfolgreich begonnen. Sie entschieden das gestrige Spiel gegen Langnau mit 3:0. Den Grundstein dazu legten sie mit zwei Toren in der Startphase sowie einem starken Torhüter.

Von Fredi Fäh

Einen guten Start hatte sich Christian Weber für das erste Playout-Spiel gegen Langnau von seiner Mannschaft erhofft. Einen guten Start legten die Rapperswil-Jona Lakers gestern Abend auch hin. Dies, obschon ihr Cheftrainer das Geschehen aufgrund einer Abmachung mit seinem Ex-Klub Langnau unbeteiligt von der VIP-Lounge aus mitverfolgte, derweil unten an der Bande sein Assistent Roger Bader die Hauptverantwortung für das Coaching trug. Nach zehn Minuten lagen die Lakers bereits mit 2:0 voraus. Sie mussten dafür nicht einmal einen grossen Aufwand betreiben. Stattdessen profitierten sie von einem frühen Doppelausschluss gegen die SCL Tigers, der unmittelbar nach Ablauf der ersten Strafe mit dem ersten Treffer durch Sébastien Reuille erfolgreich abgeschlossen wurde.
Auch dem 2:0 der Rapperswiler gingen zwei Strafen voraus - diesmal sassen mit Bütler und Bieber je ein Spieler beider Teams draussen und Stacy Roest liess Langnau-Goalie Benjamin Conz mit einem präzisen Hocheckschuss keine Abwehrchance.

Die Probleme im Mitteldrittel

Es war letztlich ein glanzloser Sieg, den sich die Rapperswiler herausspielen konnten. Die Partie war geprägt von vielen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Die Lakers leisteten sich vorab im Mittelabschnitt unzählige unnötige Scheibenverluste in der eigenen Zone. Sie wirkten in jener Phase des Spiels vielfach zu hektisch und offerierten mit ihrem fehlerhaften Verhalten dem Gegner eine Reihe erstklassiger Abschlussmöglichkeiten. Sehr zum Leidwesen von Roger Bader, dem das Verhalten seiner Spieler überhaupt nicht gefiel. «In der Defensive müssen wir im weiteren Verlauf der Serie mehr Sorge zum Puck tragen», stellte der Lakers-Coach nach Spielschluss fest.
Die Gastgeber konnten letztlich von Glück sprechen, dass die Tigers aus Langnau an diesem Abend punkto Effizienz im Abschluss einiges zu wünschen übrig und auch ihre gewohnte Aggressivität vermissen liessen. Darüber hinaus durften sich die Lakers zum wiederholten Mal im Verlauf dieser Saison auf einen starken Torhüter verlassen. Daniel Manzato war seiner Mannschaft speziell während der Schwächephase im Mitteldrittel ein sicherer Rückhalt. Seine beste Tat verrichtete der Lakers-Goalie in der 35. Minute, als er einen Schuss von Langnaus Topskorer Brooks mirakulös mit der Fanghand abwehrte. Die Krönung seiner überragenden Leistung erfuhr Manzato verdientermassen in Form seines sechsten Shutouts im Lakers-Trikot. Insgesamt 30 Schüsse auf sein Tor hatte der Lakers-Torhüter im Playout-Startspiel abzuwehren. Im letzten Spielabschnitt brauchte er noch achtmal einzugreifen. Langnaus Gegenwehr erlahmte mit zunehmender Spieldauer vollends, so dass die Rapperswil-Joner nach dem dritten Treffer durch den Amerikaner Matt Murley, der für die gestrige Partie den Vorzug gegenüber dem Schweden Niklas Nordgren erhalten hatte, nicht mehr in Gefahr liefen, die Partie noch aus der Hand zu geben. Sie verzeichneten im Schlussabschnitt im Vergleich zum Gegner ein klares Plus an Torschüssen (18:8), nachdem die ersten beiden Abschnitte unentschieden ausgegangen waren (12:12 und 10:10).

Geyer fällt mit Handbruch aus

Beim erfolgreichen Start in die Playout-Serie gab es für die Rapperswil-Jona Lakers auch noch einen Wermutstropfen. Verteidiger Cyrill Geyer zog sich zum Ende des Startdrittels einen komplizierten Fingerbruch zu. Er wurde noch gestern Abend in der Klinik Hirslanden in Zürich operiert und dürfte den Lakers für den Rest der Serie nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

 


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