Roest beendet das Zittern und schiesst Lakers in die Ferien Ein Tor von Stacy Roest in der zehnten Minute der Overtime bescherte den Rapperswil-Jona Lakers ein erfolgreiches Ende der Playout-Serie gegen Langnau. Das gestrige siebte Spiel ging glücklich mit 4:3 zu Gunsten der Lakers aus. |
Von Fredi Fäh Um 22:26 Uhr nahm das Zittern ein Ende. Stacy Roest beförderte eine Vorlage von Niklas Nordgren ins gegnerische Gehäuse. Er erlöste damit nach 9:55 Minuten in der Verlängerung seine Mannschaft und die Anhänger der Rapperswil-Jona Lakers. Jubel brandete durch die Diners Club Arena. Die Spieler lagen sich freudenstrahlend in den Armen, die Fans feierten ihre Lieblinge mit einer Standing Ovation. Man wähnte sich bei einer Meisterfeier. Die Lakers brachten eine durchzogene Saison mit einem glückhaften Sieg im siebten Spiel der Playout-Serie gegen Langnau zu Ende. Sie kamen mit einem blauen Auge davon und ersparten sich den ungeliebten Gang in eine weitere Serie gegen Biel. Der gestrige Sieg bedeutete den Verbleib in der NLA. Dreimal eine Führung verspielt Es war der erwartet offene Schlagabtausch - nichts für schwache Nerven. Die Rapperswil-Jona Lakers legten bis zur zweiten Drittelspause dreimal ein Tor vor, mussten aber jeweils wieder den Ausgleich hinnehmen. Während die drei Treffer der Gastgeber auf eher glückliche Art zustande kamen - beim 1:0 in der zwölften Minute fand der Puck via einen Schlittschuh von Langnaus Verteidiger Christian Moser den Weg ins Tor, beim 2:1 durch Christian Berglund in der 26. Minute zwischen den Schonern von Torhüter Mathias Schoder hindurch und beim 3:2 erwischte Stacy Roest aus seitlicher Position den schlecht postierten Schoder via Innenpfosten - kombinierten sich die Langnauer ihre Torerfolge teils schön heraus. Sie profitierten dabei auch immer wieder von Stellungsfehlern in der unsicheren Hintermannschaft der Lakers oder wie beim 3:3 in der 33. Minute von einer Strafe gegen Sébastien Reuille sowie von einem zögerlichen Eingreifen vom erneut als Verteidiger eingesetzten Rapperswiler Niki Siren. Ein nervöses Hin und Her Der Schlussabschnitt war geprägt von der Nervosität auf beiden Seiten. Die Angst vor der Niederlage spielte mit. Langnaus Alexander Daigle beklagte in der 45. Minute einen Lattenschuss und scheiterte wenig später alleine vor dem erneut sicheren Lakers-Goalie Daniel Manzato. Für Rapperswil-Jona vergab Verteidiger Andreas Furrer in der 55. Minute nach einem energischen Vorstoss eine erstklassige Abschlussmöglichkeit - er scheiterte an Langnau-Goalie Mathias Schoder. Nach einem 3:3 nach 60 Minuten gings zum zweiten Mal in der Serie in die Verlängerung. In dieser stellten sich die Lakers zuerst während einer personellen Überzahlsituation nicht sehr geschickt an, doch der Kanadier Roest, der zuvor bereits den dritten Treffer der Rapperswiler erzielt hatte und damit das 1000. Ausländertor für Rapperswil-Jona in der Nationalliga A markierte, bereitete dann der Zitterpartie ein Ende. Die Lakers behielten dadurch auch im dritten Dienstagspiel der Playout-Serie gegen Langnau die Oberhand und verabschiedeten sich in die Ferien.
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